Fußpflege für Menschen mit Diabetes

Menschen mit Diabetes benötigen eine besonders sorgfältige und regelmäßige Fußpflege, da diabetesbedingte Veränderungen der Haut die natürliche Schutzfunktion beeinträchtigen und das Risiko für Trockenheit, Risse und weitere Hautprobleme erhöhen können. Allpresan bietet eine gezielte medizinische Pflegeserie, die speziell darauf ausgerichtet ist, die spezifischen Bedürfnisse der Fußhaut bei Diabetes zu erfüllen und so Sicherheit und Wohlbefinden zu fördern.

Fußpflege für Menschen mit Diabetes

Die Vorteile eines einzigartigen Wirkprinzips

Unsere patentierte Technologie verbindet wirksame medizinische Hautpflege mit einer ultraleichten, nicht okklusiven Textur. Die Schaumcreme lässt sich leicht verteilen, zieht schnell ein und hinterlässt keinen störenden Fettfilm. Gleichzeitig bildet sie ein atmungsaktives Schutznetz auf der Haut und unterstützt die Reparatur der Hautbarriere. So entsteht wirksame medizinische Pflege mit hohem Anwendungskomfort und einem angenehmen Hautgefühl.

Die BarrioExpert-Technologie bildet ein atmungsaktives Schutznetz auf der Haut. Hautverwandte Lipide tragen zur Reparatur der Hautbarriere bei.

Kurz erklärt: BarrioExpert-Technologie

Die BarrioExpert-Technologie ermöglicht die Verbindung optimal abgestimmter Rezepturen mit der angenehm sanften Verteilbarkeit eines Schaums. Grundlage ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion, die sich beim Austritt aus der Dose in einen luftigen, stabilen Schaum verwandelt. Diese Schaumstruktur bildet auf der Haut ein atmungsaktives Schutznetz.

Außerdem führt sie dazu, dass der Wasseranteil der Schaumcreme schnell verdunsten kann. Aus der wasserreichen Emulsion, die in der Dose enthalten ist, entsteht auf der Haut so eine lipidreiche Schaumcreme.
Das Ergebnis ist atmungsaktive, intensive Pflege, die sich leicht verteilen lässt und dabei doppelt so ergiebig wie eine vergleichbare Emulsionen ist.

BarrioExpert-Technologie
HautRepair-Technologie

Schaumcreme-Technologie mit hautverwandten Lipiden

Das patentierte HautRepair-Wirkprinzip verbindet die Vorteile der BarrioExpert-Technologie mit dem Repair-Effekt hautverwandter Lipide.

Die eingesetzten hautverwandten Lipide ahmen die lamellaren Strukturen der natürlichen Hautbarrierelipide nach. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sie sich wie Puzzleteilchen in die Hautbarriere einfügen. Dadurch wird diese nachweislich repariert, ihre Regeneration gefördert und der Feuchtigkeitsverlust reduziert. Dieser Effekt wurde sowohl bei sehr trockener Fußhaut bei Diabetes mellitus als auch bei ekzematöser Haut bei Neurodermitis nachgewiesen.

Aufgrund dieser herausragenden Ergebnisse basieren heute fast alle Allpresan Produkte auf diesem patentierten HautRepair-Wirkprinzip.

Vorsorge durch Fachwissen: Fußgesundheit bei Diabetes

Kleine Risse oder Druckstellen können bei Diabetes schnell zu einer Belastung werden. Mit der richtigen Strategie und fachgerechten Tipps lassen sich viele Probleme jedoch frühzeitig vermeiden. Der Ratgeber bündelt Fachwissen rund um die Hautgesundheit bei Diabetes und welche Rolle die tägliche Pflege dabei spielt.

Häufige Fragen zur Fußpflege bei Diabetes

Diabetes führt aufgrund verschiedener Mechanismen, die auf die Erkrankung zurückzuführen sind, zu Hauttrockenheit. Diese Hauttrockenheit betrifft vor allem die Fußhaut. Außerdem kann der Diabetes langfristig zu Nervenschädigungen (Neuropathie) und Durchblutungsstörungen führen. Dadurch ist die Schmerzwahrnehmung eingeschränkt und Schmerzen, Druckstellen oder kleine Verletzungen an den Füßen werden oft nicht rechtzeitig bemerkt. Gleichzeitig führt die Durchblutungsstörung dazu, dass das Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Dadurch kann die Wundheilung verzögert sein. Eine konsequente Pflege und Beobachtung der Füße ist daher essenziell, um Hautveränderungen, Druckstellen und Verletzungen rechtzeitig zu bemerken und Komplikationen wie z.B. schlecht heilenden Wunden vorzubeugen.
Menschen mit Diabetes sollten ihre Füße täglich in gutem Licht auf Rötungen, Blasen, Risse oder Schwellungen untersuchen. Da die Fußsohlen schwer einsehbar sind, empfiehlt sich die Zuhilfenahme eines Spiegels oder die Unterstützung durch Angehörige. Bei jeder auffälligen Veränderung sollte umgehend ein Podologe oder der behandelnde Arzt informiert werden.
Nein. Bei Diabetes sollte auf den Einsatz von scharfen Instrumenten wie Hornhautfeilen, Scheren, Hobeln oder chemischen Hühneraugenpflastern verzichtet werden. Die Verletzungsgefahr ist zu groß. Die professionelle Abtragung von Verhornungen gehört in die Hände eines medizinischen Podologen, der über das entsprechende Fachwissen und sterile Instrumente verfügt.
Die Haut bei Diabetes ist oft extrem trocken und rissig. Pflegeprodukte sollten intensiv Feuchtigkeit spenden, die Hautbarriere stärken und gleichzeitig die Haut „atmen“ lassen. Schaumcremes mit Saccharid Isomerat und Urea sind hier besonders vorteilhaft, da sie die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und dabei trotzdem schnell einziehen, keinen Hitzestau verursachen und die Schutzfunktion der Haut unterstützen, ohne die Poren zu verstopfen.
Menschen mit Diabetes wird empfohlen, ihre Füße regelmäßig – oft präventiv alle 4 bis 6 Wochen – in einer podologischen Praxis behandeln zu lassen. Ein Experte erkennt kleinste Veränderungen frühzeitig und kann Druckstellen fachgerecht entlasten. Bei eingewachsenen Nägeln, Entzündungen oder offenen Stellen ist ein sofortiger Besuch beim Arzt oder Podologen wichtig.
Schuhe sollten bequem sein und keine drückenden Nähte aufweisen. Es empfiehlt sich, Schuhe am Nachmittag zu kaufen, da die Füße im Laufe des Tages anschwellen können. Socken sollten aus Naturfasern bestehen und keinen einschneidenden Gummibund haben. Ein orthopädischer Schuhmacher oder Podologe kann zudem prüfen, ob spezielle Einlagen zur Druckentlastung notwendig sind.