Fußpflege bei Diabetes

Weil die Haut bei Diabetes besondere Aufmerksamkeit braucht

Bei Diabetes braucht die Haut an den Füßen besondere Aufmerksamkeit. Trockene Haut, Druckstellen oder kleine Veränderungen sollten früh erkannt und gezielt behandelt werden. Die richtige Fußpflege hilft dabei, die Hautbarriere zu unterstützen, die Füße geschmeidig zu halten und den Alltag sicherer zu gestalten.

Auf einen Blick: Fußpflege bei Diabetes

  • Bei Diabetes kann die Haut an den Füßen trockener, empfindlicher und anfälliger werden.
  • Ursache sind unter anderem Veränderungen bezüglich der Schweiß- und Talgproduktion. Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen spielen bei der Entwicklung von Fußkomplikationen eine Rolle.
  • Eine regelmäßige Kontrolle und tägliche Pflege helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
  • Besonders wichtig sind sanfte Reinigung, passende Pflege und gut sitzendes Schuhwerk.
  • Auch kleine Auffälligkeiten sollten ernst genommen werden.

Was passiert mit der Haut an den Füßen bei Diabetes?Ursachen und erste Anzeichen

Bei Diabetes verändert sich auch die Haut an den Füßen. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können Nervenendigungen und Blutgefäße schädigen. In der Folge nehmen Schweiß- und Talgproduktion ab, sodass der Haut Feuchtigkeit und wichtige Lipide fehlen.

Gleichzeitig kann das Schmerz- und Druckempfinden beeinträchtigt sein. Kleine Verletzungen, Druckstellen oder Blasen bleiben dadurch oft länger unbemerkt und können sich leichter infizieren.

Bei Diabetes sollte die zunächst nur trockene Haut deshalb nicht unterschätzt werden. Umso wichtiger ist eine gezielte Pflege, die die Hautbarriere unterstützt.

Warum ist eine regelmäßige Untersuchung der Füße bei Diabetes wichtig?

Bei Diabetes verdienen die Füße besondere Aufmerksamkeit: Wunden bleiben durch vermindertes Empfindungsvermögen oft länger unbemerkt und heilen durch eine gestörte Durchblutung langsamer.

  1. Wunden bleiben oft länger unbemerkt
    Nervenschädigungen können das Empfindungsvermögen herabsetzen.
  2. Schlechte Wundheilung
    Geschädigte Blutgefäße stören die Durchblutung.

Regelmäßige Untersuchungen helfen, selbst kleine Veränderungen frühzeitig zu erkennen – bevor größere Probleme entstehen.

Worauf es bei der Fußpflege bei Diabetes ankommt.

Eine regelmäßige Fußpflege kann helfen, die Füße gesund zu halten und das Risiko für das Diabetische Fußsyndrom zu senken. Hier sind einfache, aber wirkungsvolle Pflegetipps zusammengefasst:

Socken täglich wechseln

Socken aus hautfreundlichen Materialien wie Baumwolle täglich wechseln. Auf gute, bequeme Passform der Schuhe achten. Die Schuhe sollten ausreichend Platz für die Zehen bieten und an keiner Stelle drücken.

Medizinische Pflege sichern

Die Füße regelmäßig podologisch pflegen lassen. So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen.

Wunden sofort abklären

Wunden und Entzündungen an den Füßen immer ärztlich abklären lassen. Das ist bei Diabetes besonders wichtig.

Ärztlich kontrollieren

Regelmäßige Besuche beim Fußprofi helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt vorzubeugen. Bei Wunden sollte direkt ärztlicher Rat eingeholt werden. Sollten keine Beschwerden bestehen, ist eine jährliche Kontrolle durch einen Arzt ratsam.

Täglich inspizieren

Die Füße täglich prüfen, am besten mithilfe eines Handspiegels. Achte auf Druckstellen, Blasen, Fehlstellungen, Rötungen, Risse und Verletzungen.

Sanft reinigen

Lauwarmes Wasser (max. 32°C) und seifenfreie Waschlotion sorgen für eine schonende Reinigung. Danach ist gründliches Abtrocknen essentiell, besonders zwischen den Zehen.

Nägel richtig pflegen

Fußnägel gerade und nicht zu kurz feilen, um Einwachsen zu vermeiden. Nagelscheren oder -knipser sollten nicht verwendet werden.

Haut täglich pflegen

Die Haut täglich mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflege wie den Allpresan Schaumcremes weich und geschmeidig halten. Fettcremes, Babypuder, Zinkpasten und stark fettende Salben vermeiden.

Hornhaut sanft entfernen

Hornhaut nur vorsichtig mit einem Bimsstein reduzieren. Auf mechanische Entfernung mit Hornhauthobel und Hornhautraspeln verzichten.

Socken täglich wechseln

Socken aus hautfreundlichen Materialien wie Baumwolle täglich wechseln. Auf gute, bequeme Passform der Schuhe achten. Die Schuhe sollten ausreichend Platz für die Zehen bieten und an keiner Stelle drücken.

Medizinische Pflege sichern

Die Füße regelmäßig podologisch pflegen lassen. So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen.

Wunden sofort abklären

Wunden und Entzündungen an den Füßen immer ärztlich abklären lassen. Das ist bei Diabetes besonders wichtig.

Ärztlich kontrollieren

Regelmäßige Besuche beim Fußprofi helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt vorzubeugen. Bei Wunden sollte direkt ärztlicher Rat eingeholt werden. Sollten keine Beschwerden bestehen, ist eine jährliche Kontrolle durch einen Arzt ratsam.

Täglich inspizieren

Die Füße täglich prüfen, am besten mithilfe eines Handspiegels. Achte auf Druckstellen, Blasen, Fehlstellungen, Rötungen, Risse und Verletzungen.

Sanft reinigen

Lauwarmes Wasser (max. 32°C) und seifenfreie Waschlotion sorgen für eine schonende Reinigung. Danach ist gründliches Abtrocknen essentiell, besonders zwischen den Zehen.

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Fuß- und Nagelpilz bei Diabetes vorbeugen

Trockene Fußhaut ist oft mehr als ein Pflegeproblem. Ist die Hautbarriere geschwächt, steigt auch die Anfälligkeit für Infektionen. Fuß- und Nagelpilz treten deshalb bei Menschen mit Diabetes häufiger auf.

  • Füße täglich sauber und trocken halten
  • Zehenzwischenräume sorgfältig abtrocknen
  • Atmungsaktive Schuhe und Socken tragen
  • Socken täglich wechseln

Wunden und Entzündungen am Fuß bei Diabetes

Keine Wunde am Fuß sollte als harmlos betrachtet werden, denn jede kleine Verletzung birgt das Risiko einer Entzündung. Insbesondere bei Diabetes heilen Wunden an den Füßen häufig langsamer ab.

Ärztliche Hilfe ist ratsam bei Rötungen, Überwärmung, Schwellungen, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen.

Häufige Fragen zu Fußpflege bei Diabetes

Fußpflege ist bei Diabetes besonders wichtig, weil erhöhte Blutzuckerwerte Nerven und Blutgefäße schädigen können. Die Haut wird trockener und die Hautbarriere durchlässiger, wodurch Bakterien und Pilze leichter eindringen können. Gleichzeitig sind Schmerz-, Hitze- und Kältewahrnehmung gestört, sodass Verletzungen oft unbemerkt bleiben. Außerdem heilen entstandene Wunden schlechter. Regelmäßige Fußpflege stärkt die Hautbarriere und hilft, Hautveränderungen vorzubeugen.
Gute Fußpflege erhöht die Widerstandsfähigkeit der Haut und unterstützt ihre natürliche Schutzfunktion. Elastische, geschmeidige Haut ist weniger anfällig für die Entstehung von Wunden und Infektionen. Regelmäßige Pflege ist damit ein wirksames Mittel, die Fußgesundheit zu erhalten und das Risiko für Komplikationen zu senken.
Eine medizinische Fußpflege ist ratsam, wenn erste Hautveränderungen auftreten, das diabetische Fußsyndrom diagnostiziert ist oder eine Neuropathie oder Angiopathie vorliegt. Aber auch unabhängig davon hilft professionelle Fußpflege, schwerwiegende Komplikationen zu verhindern.
Geeignet ist Hautpflege, die gezielt auf die Bedürfnisse trockener, empfindlicher Haut abgestimmt ist. Allpresan Schaumcremes erhöhen nachweislich die Hautfeuchtigkeit und reduzieren den Feuchtigkeitsverlust. Wirkstoffe wie Saccharid Isomerat, Harnstoff, Glycerin und Panthenol versorgen die Haut intensiv mit Feuchtigkeit und stärken die Schutzbarriere.
Klassische Salben und Cremes sind für die Zehenzwischenräume ungeeignet, da sie dort langsamer einziehen. Rückstände können die Haut aufweichen und die Hautbarriere schwächen. Schaumcremes ziehen dagegen schnell ein und eignen sich daher auch für die Zehenzwischenräume.
Bei einer Wunde am Fuß sollten Diabetes-Patient:innen zeitnah einen Arzt aufsuchen, der die Wunde untersucht. Eine frühzeitige Behandlung senkt das Risiko für Entzündungen und weitere Komplikationen.